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Emotionales

Kaninchenhaltung – ein leidiges Thema?

Zwei kuschelnde Zwergkaninchen, eins mit schwarzer, das andere mit schwarz-weißer Fellzeichnung

Um ehrlich zu sein, plane ich diesen Blog bereits seit einem guten Jahr. Ich habe viele Beiträge zu vielen Themen angefangen, um herauszufinden, in welche Richtung sich das Ganze entwickeln soll. Am Anfang fand ich es irgendwie zwingend notwendig, positiv zu bleiben beim Berichten, aber was soll ich sagen – mit jedem Artikel, den ich neu anfange oder überarbeite, komme ich irgendwann an den Punkt, wo das nicht mehr so einfach ist.

Kaninchen sind als Haustiere nicht so, wie ich dachte. Viel mehr Verantwortung, als ich angenommen hatte. Weniger von dem, was ich zu wissen glaubte und ganz anders als erwartet. Es wird viel Neues erforscht und festgestellt, und da auf dem Laufenden zu bleiben ist manchmal nicht so leicht. Kaninchen sind teuer. Kaninchen kosten Zeit. Kaninchen sind wohl die schwierigsten Haustiere, die ich mir hätte aussuchen können, und dabei war meine Erwartung, sie seien die Pflegeleichtesten und Günstigsten von allen.

Wie vermutlich viele bin auch ich sehr naiv und unwissend in die Kaninchenhaltung gestartet. Innerhalb weniger Tage und Wochen so viel neues Wissen angesammelt, dass ich oft nicht wusste, wohin damit und mich nicht selten überfordert gefühlt habe. Und dieses Gefühl überkommt bestimmt viele von uns oft. Es wird an allen Fronten gekämpft, aufgeklärt und diskutiert. Futter, Platz, Tierarzt, Seuchen, Krankheiten, vorbeugende Kastrationen, Gewicht, Beschäftigung, Leinen, Kostüme, Kaninhop, Qualzuchten, züchten generell – manchmal weiß ich gar nicht, wo mir der Kopf steht.

In solchen Momenten mache ich das Internet zu und gehe zu meinen zwei Kaninchen raus auf den Balkon. Schaue ihnen zu, wie sie spielen, kuscheln, sich putzen, essen. Genieße einfach die Gesellschaft der zwei Plüschkugeln und halte mir vor Augen, was alles gut ist und dass ich nicht in jeder Schlacht andauernd mitkämpfen muss. Dass ich und sehr viele andere ihren täglichen Beitrag leisten, indem wir einfach zeigen, wie es richtig geht. In unterschiedlichen Formen. Und das ist sehr schön.

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5 Antworten auf „Kaninchenhaltung – ein leidiges Thema?“

Kann dir da einfach nur absolut zustimmen. Und ich finde super, dass du so einen transparenten Blog erstellst, weil es wird vielen so gehen, nur keiner drüber reden. Ich find es absolut stark von dir! Danke dafür und freue mich auf weitere, emotionale Eindrücke. 😊

Danke für deine klaren, offenen Worte. Ich hatte bereits über 4 Jahre Kaninchen, bis ich zu Instagram gekommen bin. Und ich stimme dir zu – es ist irre vieles, mit dem man sich auseinander muss und wo die Meinungen sich so stark unterscheiden.
Ich freue mich über weitere Beiträge von dir!
LG!

Ich bin zwar informiert gestartet in die Kaninchenhaltung. Aber Vieles hat mich doch überrascht. Ich denke es ist wichtig, auch über all die Sorgen und unangenehmen Dinge aufzuklären. Dann muss es vor allem die Kinder nicht so sehr mitnehmen wie das bei mir der Fall war.

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