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Angstfrei Wiese pflücken

Labkraut, Brennnessel und Brombeerblätter

Warum überhaupt pflücken?

Wir alle wollen nur das Beste für unsere Haustiere und sind bereit, dafür einiges zu tun – egal, wieviel Zeit oder Geld es uns kostet. Die Wiesenpflanzen und Kräuter, die draußen in der Natur wachsen, sind die artgerechteste Ernährung für unsere Kaninchen. Daher ist es futtertechnisch natürlich das Beste, rauszugehen und zu pflücken, was das Zeug hält.

Zudem spart man gut und gerne um die 50 € pro Woche und man kann es mit einem schönen Spaziergang oder einer kleinen Runde auf dem Rad verbinden. Wenn da nur nicht die vielen Fragen, Sorgen und Ängste wären, die das Ganze mit sich bringt!

Häufigste Sorgen, Ängste und Gedanken

Ich habe eine Umfrage auf Instagram gestartet und auch mehrere Leute in meinem Umfeld gefragt, was genau die Sorgen und Gedanken sind, die beim Thema “Wiese pflücken für die Kaninchen” aufkommen. Denn auch wenn ich viele, wenn nicht gar alle, der genannten Zweifel selbst hatte, wollte ich sichergehen, an alles zu denken.

Ich werde nun auf jeden genannten Punkt eingehen und versuchen, euch positiv zu stimmen und zu ermutigen, selbst mit Tasche und Schere hinauszugehen und eure Kaninchen mit leckeren Sachen glücklich zu machen. Hierzu erzähle ich euch einfach, wie ich mit diesen Gedanken umgegangen bin und warum ich mich nun auf meine zweite Wiesenpflücksaison freue.

Giftige Pflanzen

Krokus und Gras

Da man mit dem Wiesefüttern nur das Beste im Sinn hat, ist die größte Sorge für die meisten die falsche Bestimmung einer Pflanze. Etwas zu pflücken, das den Tieren im schlimmsten Fall mehr schaden als nützen würde. Egal, ob man aus Versehen ein Stück von etwas Giftigem mitpflückt oder komplett eine essbare mit einer giftigen Pflanze verwechselt.

Das war auch mein größtes Horroszenario. Was habe ich dagegen unternommen? Langsam angefangen! Niemand verlangt, dass ihr rausgeht und nach einer Stunde mit einer prallgefüllten Tasche mit fünfzig verschiedenen Pflanzen wiederkommt – egal, was ihr bei Anderen seht! Die Sorge, etwas Falsches zu pflücken, ist verständlicherweise groß. Daher ist es okay, sich so viel Zeit zu nehmen, wie man braucht, um diese abzubauen.

Klein anfangen

Zuerst habe ich wahnsinnig viel gelesen und mir unzählige Bilder von essbaren Pflanzen angesehen. Das alleine hat mir aber leider nicht geholfen. Ich musste raus und es selbst erleben, sehen, fühlen, riechen. Also bin ich die ersten Male rausgegangen und habe Gras gepflückt. Einfach nur ganz normales Gras. Lange, dünne, weiche Halme, die man schon hunderte Male gesehen hat. Auch immer nur kleine Mengen, so dass ich jeden Tag frisches holen musste. Und erst, als ich mich damit wohl gefühlt habe und bei meinen eigenen Tieren live gesehen habe, dass überhaupt nichts passiert und sie sich freuen, habe ich mir vorgenommen, die nächste Pflanze zu erkennen und mitzubringen.

Meine Wahl fiel auf Löwenzahn. Da ich, wie die meisten, Pusteblumen schon aus der Kindheit kenne und begeistert gepflückt habe, war ich zuversichtlich, Löwenzahn ganz sicher erkennen zu können. Am Anfang habe ich auch nur die gezackten Blätter gepflückt, die um die gelben Blüten wachsen, um wirklich zu einhundert Prozent sicher zu sein. Und auch hier: erst als ich mir sicher war und gesehen habe, dass nichts passiert, habe ich eine neue Pflanze dazugenommen.

Ich glaube, es war Klee. Und dann weitere Pflanzen, die ich aus meiner Kindheit schon kannte und schon da sicher sagen konnte: “Mama, guck mal da, ein Gänseblümchen!” Ganz langsam, Schritt für Schritt, quasi learning by doing. Meiner Erfahrung nach werden die Abstände zwischen den Pflanzen immer kleiner. Auch die Lust, Neues zu erkennen und zu versuchen, wächst mit jeder Pflanze, die man sicher pflückt. Ich bin mir da auch treu geblieben und habe von etwas Neuem immer nur eine kleine Menge mitgenommen und getestet: wie reagieren die Kaninchen darauf? Essen sie es? Und dann bin ich bei dieser Auswahl an Pflanzen, Blumen und Kräutern geblieben, bis ich mich dazu bereit fühlte, etwas Neues hinzuzufügen.

Hilfsmittel

Irgendwann musste ich hierzu natürlich die Pflanzenwelt, die mir aus der Kindheit bekannt war, verlassen. Beim Pflücken der bekannten habe ich auch immer wieder dieselben unbekannten Arten gesehen, und so habe ich mich zunächst auf diese konzentriert. Hierzu habe ich mich gefragt: “Habe ich das schon mal bei jemand anderem gesehen? Habe ich das auf einer Liste gesehen, die ich mir angeschaut habe?”

Ich habe dann auch die App “Flora Incognita” heruntergeladen und benutzt. Um zu wissen, dass man ihr trauen kann und wie gut sie ist, habe ich die App zuerst Pflanzen erkennen lassen, von denen ich sicher wusste, welche es sind. Je öfter man sieht: “Hey, das stimmt ja!”, desto mehr vertraut man der App auch. Zumindestens war es bei mir so. Auch die Google-Bildersuche ist hilfreich und brauchbar, wenn es darum geht, zu wissen, was man da vor sich hat.

War ich mir also sicher, was das mir bis dato unbekannte Gewächs ist, habe ich gegoogelt, in einer anderen App namens “Mein Futterlexikon” nachgeschaut oder gezielt bei kaninchenwiese.de oder moehren-sind-orange.de geschaut, ob es sich zum Verfüttern eignet oder nicht. Bei manchen Pflanzen habe ich mehr gegoogelt, ob es wirklich okay ist. Auch mal jemanden gefragt: “Hey, hast du schon mal diesen roten Klee verfüttert?” Bei anderen weniger. Und so hat sich langsam, nach und nach mein Repertoire erweitert. Ganz automatisch habe ich so mit der Zeit gelernt, welche Pflanzen giftig sind und welche nicht, welche zuerst gegessen werden und welche nicht so beliebt sind.

Verwechslungsgefahr

Setzt euch nicht unter Druck. Ihr müsst nicht sofort, nach einer bestimmten Zeit oder jedes Mal mit einer bestimmten Menge von verschiedenen Wiesenpflanzen nach Hause kommen, um die Raufen zu füllen.

Seht ihr eine Stelle mit gemischten giftigen und essbaren Pflanzen und habt Angst, aus Versehen etwas Giftiges mitzunehmen, dann pflückt entweder sehr vorsichtig und gezielt z.B. mit einer Gartenschere – oder lasst die Stelle Stelle sein und sucht eine andere. Niemand verurteilt euch dafür.
Und wenn ihr euch nicht sicher seid, ob das vor euch ungefährlicher Kerbel oder giftiger Schierling ist, dann lasst es stehen. Keiner kann euch zwingen, etwas zu pflücken, bei dem ihr unsicher seid. Ich lasse im Zweifelsfall auch lieber eine Pflanze zu viel stehen als die Konsequenzen verantworten zu müssen.

Wenn ihr es aber unbedingt auseinanderhalten wollt, dann lernt die Unterschiede zwischen den Pflanzen. Macht euch mit den Merkmalen vertraut, die euch sagen, dass es sich um etwas Giftiges handelt. Kerbel riecht zum Beispiel sehr aromatisch, Schierling dagegen stinkt nach Mäusepipi. Schierling wächst eher nah am Wasser – in dem Fall also vielleicht lieber stehenlassen. Nach einer Weile kennt man die Stellen, an denen bestimmte Pflanzen wachsen. Geht ruhig mehrmals zum selben Pflückort und lernt dort. Fühlt ihr euch dort wohl und sicher, könnt ihr zu anderen Wiesen weiterziehen.

Vertrauen

Desweiteren: vertraut euren Tieren und ihrem natürlichen und instiktiven Selektionstalent. Eure Tiere wissen ganz gut, was essbar ist und was man vielleicht liegen lassen sollte – vor allem, wenn sie genug Auswahl haben. Wenn ich mir also unsicher bin, nehme ich nur eine kleine Menge mit und biete es zusammen mit vielen bekannten und sicher essbaren Pflanzen an. So sind sie auf keinen Fall gezwungen, etwas zu essen, das sie nicht essen sollten.

Ihr könnt auch jemanden fragen, ob er euch begleitet. Vielleicht habt ihr andere Bunpawrents in der Nähe. Oder ihr habt jemanden im Freundes- , Familien- oder Bekanntenkreis, der sich gut auskennt und bereit ist, euch zu unterstützen.

Krankheiten und Parasiten

Brombeerblatt mit Vogelkot

Niemand möchte sich Würmer ins Gehege holen oder die Kaninchen mit Kokzidien oder gar Schlimmerem, wie RHD oder Myxomatose, infizieren – auch ich nicht.

Um die Sorge darüber loszulassen, habe ich mir erst einmal klargemacht, dass diese Dinge genauso gut über das Heu, Stroh oder den gekauften Salat aus dem Supermarkt kommen können. Man ist also auch dort nicht auf der sicheren Seite. Ich glaube, diese Erkenntnis hat mir den Großteil dieser Sorge genommen.

Jedes Kaninchen sollte gegen Myxomatose und
RHD 1 & 2 geimpft
sein. Diese Impfungen sind sicher und wirkungsvoll. Und wenn ihr auf einer Wiese Kaninchen hüpfen oder gar kranke Tiere liegen seht, dann meidet sie sicherheitshalber. Ansonsten solltet ihr euch keinen Kopf mehr darüber machen.

Verunreinigungen

Der Kot von anderen Tieren, ob nun Wasservögeln, Füchsen, freilaufenden Hauskatzen oder Hunden sollte euch auch nicht beunruhigen. Klar ist es ärgerlich, wenn man in einen Haufen tritt, aber man schaut beim Wiesepflücken sowieso nach unten und sieht somit, wo man hintritt. Ich bin beim Pflücken noch nie irgendwo hineingetreten. Pflanzen, auf denen z.B. Kot von Vögeln zu erkennen ist, lasst ihr einfach stehen. Dann müsst ihr euch auch darum keine Gedanken machen.

Auch Pflanzen direkt neben Ausscheidungen von Tieren müsst ihr nicht pflücken. Wenn ihr Sorgen habt, dass das umliegende Gebiet nun auch veunreinigt ist, könnt ihr euch bewusst machen, dass die allermeisten Haustiere regelmäßig entwurmt und einem Tierarzt vorgestellt werden. Außerdem sind Parasiten und Würmer oft auf einen speziellen Wirt geprägt. Ein Hundewurm würde überhaupt nichts mit einem Kaninchen anzufangen wissen und umgekehrt.

Wenn ihr euch trotz allem ekelt oder euch Gedanken um Dünger oder ähnliches macht, dann könnt ihr Handschuhe tragen und die Wiese zu Hause mit Wasser abwaschen.

Die eigene Sicherheit

Manche machen sich auch Sorgen um ihre eigene Sicherheit und Gesundheit.

Wer schon einmal in Kontakt mit einer Brennnessel gekommen ist, weiß, dass sie unschöne juckende Punkte auf der Haut verursacht. Tragt Handschuhe oder langärmlige Kleidung, um den Kontakt mit der Haut zu vermeiden.
Dann gibt es auch noch die phototoxischen Pflanzen. Der Riesenbärenklau gehört zum Beispiel dazu. Hierauf reagieren manche Menschen mit einer allergischen Hautirritation, wenn der Saft der Pflanze in Berührung mit der Haut kommt und diese anschließend Sonnenlicht ausgesetzt ist. Ich gehöre leider selbst dazu. Es sieht dann aus wie eine Verbrennung und heilt auch so ab. Ich versuche einfach, ihn zu meiden. Unterschiede zwischen Riesen- und Wiesenbärenklau sind neben dem Größenunterschied unter anderem rote Flecken am Stiel als Zeichen für die Gefahr.

Stacheln, Widerhaken und Dornen können auch zum Problem werden. Es ist nervig, wenn sie in der Kleidung hängen bleiben, und man erschreckt sich zumindestens kurz, wenn es einen piekt. Das finde ich aber nicht so schlimm, wie wenn man sich wirklich die Haut verletzt. Hier können Handschuhe und eng anliegende Kleidung schützen. Ihr könnt euch aber auch – natürlich ohne “Zerstörungswut” – den Weg ein wenig frei schneiden. Eine vertrocknete Brombeerranke, die im Weg ist, um unverletzt an saftige grüne Blätter zu kommen, ist es nicht wert, dass ihr euch die Haut aufkratzt.

Zecken

Aber nicht nur Pflanzen können uns ärgern – ein größeres Risiko sind Zecken. Diese können durch einen Biss teilweise lebensbedrohliche Krankheiten übertragen.
Ihr könnt euch einmal eine Karte ansehen, auf der die Risikogebiete für einen Zeckenbiss markiert sind. Grob gesagt betrifft dies den Süden Deutschlands sowie ganz Österreich und die Schweiz. Trotzdem kann man sich natürlich auch in anderen Gegenden Zecken einfangen. Lange Kleidung ist hier eine Möglichkeit, sich zu schützen. Auch sollte man sich nach dem Pflücken am ganzen Körper nach Zecken absuchen und, falls eine da ist, diese entfernen und zum Arzt fahren. Es gibt auch eine Impfung, die euch schützt.

Andere Menschen

Wer mitten auf einer Wiese hockt und Grünzeug in eine Tasche steckt, muss leider schon einmal mit einem Blick, einem blöden Spruch oder einer Frage von anderen Menschen rechnen. Dass das nervt, weiß ich aus Erfahrung und möchte nicht abstreiten, dass es Überwindung kostet, sich damit zu konfrontieren. Ich könnte einen eigenen Blogartikel damit füllen, was mir da schon alles passiert ist. Ich habe eine diagnostizierte Sozialphobie und manchmal war es ganz schön schwer, mich dem auszusetzen. Hier ein paar Tipps und Tricks, die ich selbst immer wieder anwende, um die Situationen weniger beklemmend zu machen.

Kopfhörer

Ich habe fast immer Kopfhörer in den Ohren, wenn ich pflücke. Egal, ob ich Musik höre, einen spannenden Podcast oder die letzte Sprachnachricht einer Freundin. Es lenkt ab und führt dazu, dass man das eine oder andere gar nicht mitbekommt, wenn man da konzentriert die feinsten Dinge einsammelt.

Ignorieren

Einfach nicht reagieren. Die meisten gehen dann einfach weiter und lassen einen in Ruhe.

Aufklären

Eine einfache Aussage wie “Für die Kaninchen” reicht oft schon. Erstaunlich viele antworten dann mit “Ach ja, das haben wir auch immer gemacht” oder “Ja, unsere essen auch alles im Garten” oder “Oh. Das find ich aber schön.” Gar nicht so unangenehm!

Uhrzeit

Wenn ich das Gefühl habe, ich packe das an einem Tag nicht, gehe ich ganz früh morgens oder spät abends bis nachts nur eine kleine schnelle Runde. Da sind weniger Menschen unterwegs, und wenn, dann meist welche, die auch ihre Ruhe haben wollen.

Gesellschaft

Wenn ihr nicht alleine geht, sondern jemanden dabei habt, sind die Situationen meist auch ganz anders. Ihr werdet weniger oft angesprochen, und wenn doch, fühlt ihr euch nicht allein verantwortlich, zu reagieren. Geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid.

Helferpersonen

Oder imaginäre Freunde. Klingt jetzt im ersten Moment vielleicht total bekloppt, aber wenn ihr euch einfach vorstellt, vor euch würde ein starker Löwe, ein finster dreinblickender Rapper oder ein muskelbepackter Sportler stehen, der die Sicht auf euch versperrt und alle Kommentare abfängt, kann euch eigentlich auch nichts mehr passieren. Eurer Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!

Schlusswort

Ich hoffe, dass ich euch eure Sorgen nehmen konnte. Dass ihr über manches jetzt anders denkt als vorher und ihr weniger Angst davor habt, eure Kaninchen mit Wiese zu versorgen.

Was mir auch noch geholfen hat, ist das Wissen, dass es einfach das Gesündeste für die Kaninchen ist – für Zähne, Verdauung, Gewicht, Nährstoffe und und und. Außerdem schont es den Geldbeutel wirklich extrem. Auch Sonn- und Feiertage mit geschlossenen Läden sind so keine Herausforderung mehr. Man kann auch bei einem Spaziergang mit der Familie immer mal hier und da etwas mitnehmen.

Ich wünsche euch ein frohes Pflücken!


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8 Antworten auf „Angstfrei Wiese pflücken“

Schöner Beitrag❤️ Viel mehr Leute sollten sich trauen, sammeln zu gehen 🫣

Ich will gar nicht wissen, wie oft ich schon unbewusst in Ausscheidungen von Tieren gefasst habe 😂 Aber das ist es mir wert.
Früher hab ich hauptsächlich in meinem eigenen Garten gesammelt. Da sind einige Ängste weggefallen. Mittlerweile traue ich mich auch raus. Meine Sammeltasche gibt mir dabei irgendwie auch mehr Sicherheit. Die meisten Leuten können ja dann lesen was ich da so mache 🫣

Ich habe zum Glück keine Angst mehr vorm Pflücken. Nur von Pflanzen, die sich schlecht von giftigen unterscheiden lassen, lasse ich lieber die Finger von. Freue mich jetzt schon wieder auf die Wiesenpflücksaison. Weniger Geld ausgeben und es macht Spaß 🥰

Wichtiger Beitrag. Ich habe damals auf der Nachbarwiese angefangen und meinen Radius Stück für Stück erweitert. Erst waren es die typischen Dinge wie Gras, Löwenzahn, Ampfer, Fünffingerkraut und dann immer mehr auch Zweige usw. Die Sicherheit steigt mit dem Tun, das kann ich nur bestätigen. Aber man braucht Muße. Schnell schnell geht da nicht.

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